Eines der letzten Erholungsgebiete zwischen Bergisch Gladbach und Köln erleidet ökologischen Schaden

Versuche, das ca. 15.000 qm große Grundstück „Schlodderdeichs Wiese“ mit unterschiedlichen Projekten zu bebauen, gibt es seit Jahrzehnten und sind bislang aus Gründen des Landschaftsschutzes abgelehnt worden.

Die Wiese ist Bestandteil eines unverzichtbaren Frischluftaustauschbereiches und eine Klimasenke. Beides hat für die angrenzenden Gebiete von Bergisch Gladbach und Köln eine sehr große Bedeutung. Sie befindet sich zudem in dem bedeutensten Vernetzungskorridor  zwischen den beiden Heideterrassengebieten Schluchter Heide und Thielenbruch. Der Biotopverbund, der sich bis zum Königsforst/ zur Wahner Heide erstreckt, ist entscheidend für den Austausch von in den Schutzgebieten vorkommenden streng und besonders geschützen Tierarten (z.B. Ringelnatter, Geburtshelferkröte). 


Und es gibt noch weitere gewichtige Argumente gegen jegliche Bebauung: 

  • Das Grundstück liegt mit seiner gesamten Fläche im Außenbereich.

  • Wildtiere wie Rehe und Wildschweine, die ihren Lebensraum verlieren, drängen mehr als bereits jetzt in unsere Gärten und auf die Straßen - die Verkehrsrisiken durch Wildunfälle nehmen zu (auf der Mülheimer und Gierather Str. haben Wildtiere bereits in den ersten Monaten dieses Jahres mehrere Verkehrsunfälle verursacht).

  • Der streng geschützte Mäusebussard, der sein Revier in diesem Gebiet hat, verliert Lebensraum.

  • Ebenso betroffen sind Buntspechte, Fledermäuse und andere Tiere, die ebenfalls besonderen Schutz genießen.